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Toshiba BX- Serie

Wir möchten Ihnen in diesem Blogbeitrag die neue Toshiba BX-Serie näher bringen – mit Fokus auf das, was im Alltag wirklich zählt: mechanische Vorteile, Haltbarkeit, Aufbau und Erfahrungen aus dem Kundeneinsatz. Denn gerade im industriellen Etikettendruck entscheidet nicht das schönste Datenblatt, sondern die Frage, ob ein Drucker über Monate und Jahre stabil läuft, Druckbild und Medienführung konstant bleiben und Wartung im Ernstfall schnell sowie sauber erledigt werden kann. Wir zeigen Ihnen daher, wie die BX410T, BX420T und BX430T konstruktiv aufgebaut sind, welche mechanischen Details sich positiv auf die Lebensdauer und Betriebssicherheit auswirken und welche Rückmeldungen wir aus realen Installationen hinsichtlich Zuverlässigkeit, Bedienung und Wartungsfreundlichkeit erhalten haben.


Modellvarianten

  • BX-410 Near Edge Drucker mit Foliensparautomatik

  • BX-420 Flathead Drucker

  • BX-430 für extrem kleine Etiketten

  • BX-610 Druckbreite bis 168mm mit Near Edge Druckkopf und Foliensparautomatik

  • BX-620 Druckbreite bis 168mm mit Flathead Druckkopf




Mechanik im Vergleich


1.1 Riementrieb / Antrieb

CAB A4+ (CAB Squix)
CAB A4+ (CAB Squix)

Auf dem Foto ist der Antrieb eines CAB A4+ erkennbar (bei den SQUIX 4 Modellen ist die Bauweise praktisch identisch). Der Zahnriemen zeigt in der Praxis einen vergleichsweise hohen Verschleiß und kann sich in den fein ausgeführten Riemenrädern regelrecht „einlaufen“ bzw. hängen bleiben. Mit der Zeit führt dies zu Problemen im Antriebsstrang: Der Riemen spannt sich zunehmend, läuft nicht mehr sauber oder rutscht vollständig durch.




Dadurch entsteht eine mechanische Überlastung des Druckwerks, was Störungen, ungleichmäßigen

Lauf und erhöhten Servicebedarf begünstigt.

Zusätzlich fallen die Wellen, welche die Druckwalzen antreiben, durch einen starken Verschleiss auf – insbesondere bei höheren Laufleistungen und intensiver Nutzung.

Positiv ist: Da der Drucker weitgehend auf Zahnradantrieb verzichtet, erreicht er eine sehr hohe Laufruhe. Diese Geräuscharmut hat jedoch den Nachteil, dass die Belastung stärker auf riemen- und wellenseitige Komponenten verlagert wird, was die genannten Verschleissthemen langfristig begünstigen kann.


Zebra ZT 421 Etikettendrucker
Zebra ZT-Serie

Hier sehen Sie den Antrieb eines Zebra ZT411. Der Zahnriemen ist vergleichsweise schmal ausgeführt und verfügt über nur wenig Gummianteil. Wie auf dem Bild erkennbar, führt diese Bauweise in der Praxis zu überdurchschnittlich starkem Verschleiss. Positiv ist hingegen, dass der restliche Antriebsstrang weitgehend über Zahnräder realisiert ist, was grundsätzlich für eine robuste Kraftübertragung spricht. Der Nachteil dieser Konstruktion ist jedoch eine erhöhte Geräuschentwicklung – der Drucker arbeitet dadurch relativ laut. Unter dem Strich gilt: Selbst ein hochwertiger Zahnradantrieb kompensiert den Schwachpunkt nur bedingt, wenn der Zahnriemen als Hauptantrieb die Belastung langfristig nicht zuverlässig aushält.


Toshiba BX-420 Etikettendrucker
Toshiba BX-Serie

Hier ein Antrieb eines Toshiba BX Druckers.

Der Zahnriemen ist deutlich breiter und massiver ausgeführt; auch die Zahngeometrie ist größer dimensioniert. Wie beim Zebra wird der grundlegende Antrieb ebenfalls über Zahnriemen realisiert – der entscheidende Unterschied liegt jedoch im Bereich der Transferfolien-Auf- und Abwicklung: Diese wird bei Toshiba über separate Elektromotoren angetrieben. Das ist in der Praxis verschleissarm, arbeitet sehr leise und sorgt für eine gleichmäßige Folienführung ohne mechanische „Nebenbaustellen“.

Über Zahnräder werden bei der BX-Serie primär die Zugwalze (bei Toshiba zur Entkopplung des Druckwerks) sowie die Druckwalze angetrieben. Dabei sind die Zahnräder vergleichsweise breit ausgelegt, was die Last gleichmäßiger verteilt und dadurch den Verschleiss zusätzlich reduziert.

Das Ergebnis: Der Drucker läuft selbst bei 300 mm/s bemerkenswert leise und vermittelt insgesamt einen sehr soliden, langlebigen mechanischen Aufbau.


1.2 Antrieb der Folieneinheit


zebra ZT411 Etikettendrucker
Zebra ZT411 / ZT421

Der Zebra verfügt lediglich über einen aktiven Folienantrieb am Aufwickler. Der Folienabwickler arbeitet dagegen mit einer Bremse, die über eine grosse Drehfeder realisiert ist. In der Praxis bedeutet das: Der Aufwickler zieht das Transferband durch das Druckwerk, während die Federbremse am Abwickler für den notwendigen Gegenzug sorgt.

Der Aufwickler ist zudem gross dimensioniert, was sich positiv auf die Bandführung auswirkt – Faltenbildungen treten dadurch nur selten auf. Insgesamt zeigt sich der Folienlauf als stabil.

Zusätzlich trägt der ausgeprägte

Zahnradantrieb zur Robustheit des Systems bei und sorgt für eine grundsätzlich zuverlässige Kraftübertragung im Dauerbetrieb.



CAB Squix
CAB Squix

Der CAB arbeitet im Folienlauf mit Schleifkupplungen. Konstruktiv bestehen diese Kupplungen typischerweise aus einem Gummiring, der eine Metallplatte anpresst und dadurch die erforderliche Bremswirkung erzeugt – unterstützt durch eine kleine Drehfeder zur Vorspannung.

Der rechte Aufwickler ist dabei als Kupplungseinheit ausgeführt, um den notwendigen Schlupf sicherzustellen, wenn der Banddurchmesser beim Aufwickeln kontinuierlich zunimmt. Dieses Prinzip funktioniert grundsätzlich, hat jedoch einen klaren Nachteil: Durch die permanente Reibung unter Last kommt es zu einem vergleichsweise schnellen Verschleiß der Kupplungen, was sich langfristig auf die Prozessstabilität auswirken kann.

In der Praxis zeigt sich zudem, dass Faltenbildungen im Druckbild relativ früh auftreten können – insbesondere dann, wenn häufig mit wechselnden Etikettenbreiten gearbeitet wird. In solchen Szenarien reagieren reibungsbasierte Systeme empfindlicher auf Toleranzen und wechselnde Bandspannungen, was die saubere Folienführung erschwert.


Die Toshiba BX-Serie arbeitet im Folienlauf mit zwei separaten Elektromotoren: Ein Motor übernimmt die geregelte Bremsung am Abwickler, der zweite sorgt dafür, dass der Aufwickler das Band kontrolliert einzieht. Dieser Aufbau kommt ohne reibungsbasierte Kupplungen oder mechanische Federbremsen aus und ist damit im Grundprinzip nahezu verschleissfrei und gleichzeitig sehr geräuscharm.

Toshiba BX-610
Toshiba BX-610

Die Bremswirkung lässt sich gut mit dem Prinzip der Rekuperation vergleichen: ähnlich wie bei einem Elektroauto, das bergab über den Motor verzögert, wird die Bandspannung nicht über Reibung erzeugt, sondern elektronisch geregelt.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Konstruktion ist die fein einstellbare Bandspannung. Je nach Systemkonfiguration kann die Spannung sogar über den Druckertreiber angepasst werden. Dadurch lassen sich auch anspruchsvolle Kombinationen aus Transferfolie und Etikettenmaterial deutlich besser stabilisieren – beispielsweise bei ungünstigen Reibwerten, empfindlichen Folien oder „schwierigen“ Materialpaarungen. Das erhöht die Prozesssicherheit und reduziert Faltenbildung sowie Folienrisse spürbar.


2.1 Handling


Das Einlegen der Etiketten beim CAB SQUIX ist grundsätzlich einfach und übersichtlich gelöst – insbesondere dann, wenn dauerhaft mit derselben Etikettenbreite gearbeitet wird. Sobald jedoch häufig zwischen unterschiedlichen Breiten gewechselt wird, müssen die Stößel bzw. roten Anpressteile in vielen Fällen neu positioniert bzw. nachjustiert werden, damit die Materialführung korrekt bleibt.

Erfolgt diese Einstellung nicht, kann es in der Praxis zu zwei typischen Problemen kommen: Zum einen verschleißt die Walze deutlich schneller durch ungünstige Anpressverhältnisse, zum anderen neigt das Transferband dazu, stark zu knittern bzw. Falten zu bilden.

Unterm Strich bleibt das Handling dennoch positiv: Die Konstruktion ist einfach gehalten und schnell verständlich – erfordert bei variierenden Etikettenbreiten jedoch konsequente, saubere Justage, um Verschleiß und Folienprobleme zu vermeiden.


Das Einlegen der Etiketten bei der Zebra ZT-Serie ist in der Handhabung nahezu identisch zur CAB SQUIX. Der wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Stößel bzw. Anpressteile in der Regel nicht manuell verschoben werden müssen, was den Etikettenwechsel – insbesondere bei variierenden Breiten – deutlich vereinfacht und die Fehleranfälligkeit reduziert.

Auf dem Foto ist zudem der groß dimensionierte Folienaufwickler gut erkennbar, wie weiter oben beschrieben. Diese Auslegung unterstützt einen stabilen Folienlauf und trägt dazu bei, dass Faltenbildungen im Transferband in der Praxis eher selten auftreten.


Da Toshiba bislang keine wirklich überzeugenden, praxisnahen Anleitungen zum Materialeinlegen bereitstellt, haben wir uns entschieden, ein Video direkt aus der Praxis hochzuladen. So sehen Sie den Ablauf so, wie er im Alltag tatsächlich funktioniert.

Toshiba geht bei der Konstruktion des Druckwerks bewusst eigene Wege: Die komplette Druckeinheit lässt sich nach oben aufklappen. Dadurch entsteht deutlich mehr „Fingerfreiheit“, das Material kann einfacher und sauberer eingefädelt werden, und auch Reinigung sowie das Entfernen von Etikettenresten sind spürbar komfortabler und schneller erledigt.

Ein weiteres Detail: Die mittlere Materialführung ist ausschließlich bei der BX430-Serie verfügbar. Sie wurde für eine noch präzisere Materialführung entwickelt (dazu weiter unten mehr). Die übrigen BX-Modelle verfügen nicht über diese mittlere Führung.

Ebenfalls gut erkennbar ist die hintere Zugwalze – auf deren Funktion und den Vorteil der Entkopplung des Druckwerks sind wir weiter oben bereits eingegangen.


3.1 Foliensparautomatik

Sparen Sie Kosten mit der Foliensparautomatik der Toshiba BX410 und BX610. Diese Funktion ist besonders ideal, wenn Sie beispielsweise nur eine Lot-Nummer, ein kleines Datum oder kurze Textinformationen drucken und der Großteil des Etiketts unbedruckt bleibt. In solchen Anwendungen reduziert die Foliensparautomatik den Transferfolienverbrauch spürbar – das senkt Ihre laufenden Kosten und schont gleichzeitig die Umwelt.

Technisch funktioniert das sehr konsequent: Sobald nichts gedruckt wird, hebt der Drucker den Druckkopf an und stoppt den Folienmotor. Die Transferfolie wird also nur dann transportiert, wenn tatsächlich Druckpunkte gesetzt werden. Das verhindert unnötigen Folienvorschub auf „weißen“ Bereichen und macht die Funktion gerade bei variablen Daten und kleinen Druckinhalten zu einem echten Effizienzhebel.


Hier zu sehen ist der Vorgänger der neuen BX Serie. Die Funktionen sind identisch


4.1 Webinterface der Toshiba BX-Serie

Das Webinterface des Toshiba Druckers ist sehr übersichtlich und strukturiert aufgebaut, sodass sich die wichtigsten Einstellungen komfortabel direkt darüber vornehmen lassen. Sie erhalten auf einen Blick den Gerätestatus, sehen die Druckleistung (z. B. als Laufleistung in Kilometern) und können nachvollziehen, wie die Sensoren aktuell arbeiten bzw. welche Werte anliegen.

Auch Firmware-Updates lassen sich direkt über das Webinterface durchführen. Darüber hinaus können Konfigurationsdateien zentral verwaltet und bei mehreren Geräten schnell ausgerollt werden – besonders sinnvoll, wenn mehrere Druckerstandorte oder identische Arbeitsplätze aufgebaut werden.

Viele unserer Kunden schätzen in diesem Zusammenhang unseren Service, bei dem wir den Drucker vorkonfigurieren und anschließend das passende Konfigurationsfile bereitstellen. So kann die IT des Kunden den zweiten oder dritten Drucker eigenständig einrichten und sicherstellen, dass alle Geräte exakt gleich konfiguriert sind – ohne erneute manuelle Parametrierung und ohne unnötige Abweichungen im Betrieb.




5.1 Erfahrungen aus der Praxis – Rückmeldungen von uns und unseren Kunden


Die Toshiba BX-Serie ist im Vergleich zu vielen etablierten Industriegeräten noch relativ neu am Markt. Entsprechend war Toshiba als Druckerhersteller bei einigen unserer Kunden zunächst weniger präsent – nicht wenige waren überrascht, dass Toshiba überhaupt industrielle Etikettendrucker entwickelt und produziert.

Umso wichtiger war für viele die Entscheidungssicherheit. Deshalb haben wir den Einstieg bewusst unkompliziert gemacht: Mit unserem Versprechen, bei Unzufriedenheit den Drucker zu 100% zurückzuerstatten und bei Bedarf durch eine alternative Marke zu ersetzen, konnten Kunden die BX-Serie ohne Risiko im realen Betrieb testen. Das Ergebnis war eindeutig: Die Rückmeldungen waren durchweg positiv.

In der Praxis überzeugt die BX-Serie vor allem durch:

  • Robustheit im täglichen Einsatz

  • hohe Langlebigkeit der Mechanik

  • eine insgesamt sehr durchdachte Konstruktion, die sich in Bedienung, Wartung und Prozessstabilität bemerkbar macht

Aus unserer Sicht ist die Toshiba BX-Serie damit nicht nur eine interessante Alternative, sondern in vielen Anwendungen eine klare Kaufempfehlung.



6.1 Direkt zur BX-Serie


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